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Nabucco - die Unvollendete

Europas neueste Pipeline ist nun offiziell. Aber woher soll das Gas für Nabucco kommen?

3.300 Kilometer lang soll sich die Nabucco-Pipeline vom türkischen Erzurum über den Bosporus, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis zum österreichischen Gasverteilknoten Baumgarten erstrecken. Ab dem Jahr 2014 sollen jährlich 31 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch die Pipeline strömen und im Winter auch deutsche Wohnzimmer heizen. Rund 10% der europäischen Gasimporte sollen damit unter Umgehung russischen Territoriums über die acht Milliarden Euro teure Röhre transportiert werden.

Erst bauen, dann planen
Nabucco wird gebaut, darauf verständigten sich die Konsortialpartner, und der unterschriebene Staatsvertrag sorgt nun auch für Rechtssicherheit. Wenn erst einmal acht Milliarden Euro in eine Pipeline investiert wurden, die "im Nichts" endet, so wird es auch eine politische Lösung für die Lieferantenfrage geben müssen. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2011 beginnen und die Pipeline soll frühestens im Jahr 2014 in Betrieb gehen

Österreichische Vereinigung für grabenloses Bauen und Instandhalten von Leitungen