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Machen Sie Ihr Auto „winterfit“

Wie so oft im Leben muss es auch beim Wintercheck heißen: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen und Wartungen Sie selbst durchführen können und wann es ratsam ist, einen Profi aufzusuchen.

Die Reifen
Am besten Sie kontrollieren schon jetzt wie viel Grip Ihre Winterreifen noch haben. Die Profiltiefe sollte mindestens 4 mm betragen. Obendrein ist es besser, bei 10 Grad mit Winterpneus unterwegs zu sein, als bei 0 Grad mit Sommerreifen – ein Temperatursturz kann in der Übergangszeit schnell gehen. Weiterer wichtiger Punkt: Das Alter der Reifen. Nicht länger als vier Jahre sollten sie verwendet werden.

Kühlsystem
Ihre Kühlflüssigkeit ist ohnehin das ganze Jahr über mit Frostschutz versorgt? Das mag stimmen, jedoch können sich Frostschutzkomponenten, die nach wie vor auf Alkoholbasis sind, verflüchtigen und so die Wirksamkeit herabsetzen. Für österreichische Verhältnisse sollte das Kühlsystem zumindest –20 Grad schadlos überstehen.

Scheiben-Waschanlage
Zusammen mit den Winterreifen sollte auch die Waschanlage überprüft werden. Sommermittel raus, Wintermittel rein. Auch hier gilt: -20 Grad muss die Flüssigkeit aushalten können.

Scheibenwischer
Wenn Ihnen bereits Beeinträchtigungen bei den Wischern aufgefallen sind, sollten Sie schon jetzt für Ersatz sorgen. Es zahlt sich nicht aus zu warten, da die Blätter im Winter weit mehr beansprucht werden. Das Salz und der Schmutz erfordern mehr Einsatz.

Batterie
Der Ladestatus ist ohne teure Messtechnik nicht eruierbar. Wenn der Wagen aber schon jetzt Schwierigkeiten beim Starten hat, sollte die Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Österreichische Vereinigung für grabenloses Bauen und Instandhalten von Leitungen