Steuerbares Verfahren
Verfahrensbeschreibung
Hier gibt es 2 Grundprinzipien:
1. Das Spülungsbohren, auch "Weiches Bohren" oder "Jet Cutting" genannt.
2. Das spülungsunterstützte Bohren auch "Gerichtetes Bohren" oder "Horizontal Directional Drilling“ (HDD) genannt.
Wesentliche Vorteile beider Systeme sind die extrem gute Steuerbarkeit mit weitgehend beliebigen Kurvenradien in jeder Richtung und die zuverlässige Dokumentation der verlegten Achse der Produktrohre.
Der Verlegevorgang findet in 3 Arbeitsschritten statt:
Stufe 1: Pilotbohrung
Eine Pilotbohrung wird von der Startgrube oder der Oberfläche aus mit einem Bohrgerät entsprechend der geplanten Rohrachse in eine Zielgrube vorgebohrt. Dies erfolgt mit Hilfe eines hohlen Bohrgestänges in dem eine in der Vorsorgungseinheit aufbereitete Bohrspülung zum Bohrkopf transportiert wird.
Stufe 2: Aufweitvorgang
Um den gewünschte Bohrlochdurchmesser für den Einzug des Produktrohres zu erreichen, wird die Pilotbohrung wenn notwendig im Rückzugsverfahren aufgeweitet. Der entstehende Ringraum des aufgeweiteten Bohrloches wird mit Bentonitsuspension, die durch das hohle Bohrgestänge zum Aufweitkopf transportiert wird, gestützt. Das gewonnene Material aus dem Aufweitvorgang wird durch den Rückfluss der Bentonitsuspension in die Zielgrube transportiert.
Stufe 3: Einziehvorgang
Ist der gewünschte Durchmesser erreicht, wird mit Hilfe eines Drehwirbels und eines Ziehkopfes der auf die gesamte Verlegelänge fix verbundene Produktrohrstrang am letzten Aufweitkopf befestigt und in das fertige Bohrloch eingezogen.
Dieses Verfahren wird von untenstehenden Unternehmen angeboten:
