Im Mariatrost entsteht ein neuer Speicherkanal, um das bestehende Kanalnetz zu entlasten und die Wasserqualität des Mariatrosterbachs nachhaltig zu verbessern. Für die Herstellung kommen grabenlose Bauverfahren zum Einsatz – in diesem Fall das Microtunneling-Verfahren.
„In der Grazer Hilmteichstraße läuft derzeit ein städtisches Megaprojekt: Bis Anfang 2028 wird hier die Linie 1 umfassend ausgebaut. Bevor jedoch mit den Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke begonnen werden kann, entsteht zwischen der Hilmgasse und der Stenggstraße ein neuer Speicherkanal in einer Tiefe von fünf bis zehn Metern. Um nachhaltig und ressourcenschonend vorzugehen, wird mittels Microtunneling gebaut. Dabei wird die Vortriebsmaschine unbemannt von der Oberfläche aus gesteuert. Vergleichbar mit einem Tunnelbohrgerät fräst sie sich mit einem Durchmesser von 2.500 mm durch das Erdreich“, erklärt Wresounig.
Die Vortriebsrohre aus Stahlbeton werden ebenfalls über die Startgrube eingebracht. Unter konstantem Nachpressen des gesamten Rohrstranges wird der Kanal grabenlos von der Start- bis zur Zielgrube vorgetrieben.
Die Projektdaten:
• Gesamtkosten: ca. 9,33 Mio. Euro
• Ausführung: ARGE Mariatrost BA192 Porr-Braumann
• Planung & Bauaufsicht: Lugitsch & Partner ZT GmbH
• Projektleiter Stadt Graz: Ing. Michael Wresounig
Termin: Donnerstag, 09.04.2026 um 11:00 Uhr
Diese Roadshow wird für interessierte Gemeindevertreter:innen, Zivilingenieure und Bauunternehmen sowie Mitgliedsunternehmen und deren Mitarbeiter:innen der ÖGL angeboten.
Anmeldungen direkt an office@grabenlos.at